Schleudertraumata

Wir therapieren Körper und Seele

Jedes Jahr therapieren wir rund 50 Patientinnen und Patienten mit Schleudertraumata ersten bis dritten Grades. Vier von fünf von ihnen können nach der Therapie wieder arbeiten, viele davon sogar zu 100 Prozent.

Zuerst klären wir die Vorgeschichte ab und studieren die Krankengeschichte. Erst dann untersuchen wir die Patientin, den Patienten, um uns unser eigenes Bild zu machen – unabhängig von den behandelnden Ärztinnen oder Ärzten. Erst dann entscheiden wir, welche Therapien wie kombiniert werden. Während der gesamten Therapie arbeiten wir eng mit der einweisenden Ärztin, dem einweisenden Arzt zusammen, um die physischen und psychischen Folgen eines Schleudertraumas
richtig zu therapieren. Dabei ist die Mitarbeit der Patientin, des Patienten mindestens ebenso wichtig, wie die Therapie selber. Das gilt ganz besonders für das Muskelaufbautraining, das dazu gehört.

   

Als Schleudertrauma bezeichnet man eine Verletzung der Weichteile im Bereich der Halswirbelsäule, meist verursacht durch plötzliche Beugung und Überstreckung, wie z. B. bei einem Auffahrunfall oder auch bei einem Sportunfall (Kampfsport) oder Tauchunfall. Dadurch kann es zu Schäden im Hals- und Nackenbereich kommen; diese können die Muskulatur, den Bandapparat, die Bandscheiben, die Gefässe und das Rückenmark betreffen. Verletzungen an den knöchernen Strukturen, die durch denselben Unfall verursacht wurden, werden nicht zum Schleudertrauma gezählt; dies sind eigene Verletzungen.

Durch diese Verletzung reagiert der Körper - je nach Schweregrad - mit Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur, welche sehr schmerzhaft sein können und zu den Hauptsymptomen des Schleudertraumas führen. Einige Patienten klagen über dauerhafte Probleme nach einem Schleudertrauma und entwickeln ein so genanntes Schleudertrauma-Syndrom. Es ist noch unklar, ob dieser Zustand von körperlichen, seelischen und/oder sozio-kulturellen Ursachen ausgelöst wird.

 





Trigger-Ost-West-Therapie:

Einseitige Belastungen wie die Arbeit am Computer, Stress, Überanstrengung auf dem Sportplatz oder Bewegungsmangel lösen Triggerpunkte aus. Diese Schmerzknotenpunkte müssen gelöst werden – und das kann ganz schön weh tun.
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Manualtherapie:

Akute oder chronische Schmerzen können viele Ursachen haben. Erst, wenn wir die Ursachen kennen, können wir unsere Patientin, unseren Patienten korrekt therapieren. weiter

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